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Adelheid Wagner
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Gesundheitsnachrichten

Chiropraktik trifft Physiotherapie

Chiropraktik trifft Physiotherapie

SRH Hochschule für Gesundheit informiert in Online-Gespräch über Möglichkeiten einer interdisziplinären Zusammenarbeit in Chiropraktik und Physiotherapie.

„Die amerikanische Chiropraktik versteht sich als eine ursachenorientierte und ganzheitliche Therapie. Sie umfasst umfangreiche Techniken, die sogenannte Subluxationen – unvollständige Ausrenkungen eines Gelenks – diagnostizieren und behandeln kann. Die Physiotherapie wiederum integriert die physiotherapeutischen Verfahren der Bewegungstherapie und physikalischen Therapie. Sie ist ein Fundament der akademischen Therapiewissenschaften geworden“, erläutert Prof. Dr. Tobias Erhardt, Studiengangsleiter im ausbildungsintegrierenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Beide Fachbereiche sind feste Bestandteile in der Behandlung von Patient:innen. Doch was verbindet und was trennt die amerikanische Chiropraktik von der Physiotherapie und gibt es Möglichkeiten einer interdisziplinären Zusammenarbeit? Diese Fragen beantworten Prof. Dr. Tobias Erhardt und Nina Lorenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im ausbildungsintegrierenden Bachelor-Studiengang Physiotherapie, in einem Online-Gespräch am 13. Juli 2022 um 17 Uhr mit Thomas Meier, Chiropractor und Osteopath aus Mannheim.

Studierende der Physiotherapie sind zu der Veranstaltung ebenso eingeladen wie alle weiteren Interessent:innen. Die SRH Hochschule für Gesundheit bietet bereits seit über zehn Jahren gemeinsam mit den SRH Fachschulen ihr innovatives, ausbildungsintegrierendes Studium in den Bachelor-Studiengängen Logopädie und Physiotherapie an. Berufsausbildung und Studium werden dabei zeitgleich und an einem Standort absolviert, wodurch Studium, Ausbildung und Praxis besonders eng verzahnt werden. Der ausbildungsintegrierende Bachelor-Studiengang Physiotherapie wird aktuell an den Campus Karlsruhe, Leverkusen und Stuttgart angeboten.

Interessierte können sich für die kostenfreie Online-Veranstaltung unter https://eveeno.com/108489276 anmelden.

05.07.2022 DGA | Quelle: SRH Hochschule für Gesundheit (idw)


Heimwerken und Gartenarbeit

Heimwerken und Gartenarbeit

Abwechslung und ein Päuschen sind therapeutisch empfehlenswert

Zur Vorbereitung für den Sommer müssen draußen viele Arbeiten erledigt werden. Terrasse oder Balkon werden überholt, Gartenmöbel aufgearbeitet, Blumenkästen und Beete vorbereitet und bepflanzt. Der (Über-)Eifer kann Folgen haben.

„Fehlbelastungen oder falsche Einschätzungen der eigenen Belastbarkeit können zu Muskel- und Gelenkbeschwerden im Rücken und Schulterbereich führen“, sagt Ute Repschläger, Physiotherapeutin und Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands selbstständiger Physiotherapeuten (IFK e. V.). „Doch wer ein paar Tipps beachtet, kann unerwünschte Nachwirkungen in der Regel vermeiden.“

Starre Vorgaben gehören dabei der Vergangenheit an. „Die moderne Physiotherapie kategorisiert nicht mehr in ,richtige‘ und ,falsche‘ Bewegungen“, erläutert Repschläger. „Grundsätzlich gilt: Die beste Haltung ist immer die Nächste.“ Denn wer über längere Zeiträume in der gleichen Position verharrt und dabei womöglich noch immer dieselben Bewegungen mit (schwerem) Gerät ausübt, läuft in Gefahr, Gewebe und Körperstrukturen überzubelasten. In der Folge kann es zu unangenehmen Verspannungen der Muskulatur oder auch schmerzhaften Entzündungen von Sehnengewebe kommen. Mit gleichsam einfachen wie effektiven Maßnahmen kann Überlastungsreaktionen entgegengewirkt werden. Bewegungsabläufe variieren

Abwechslung lautet daher die Devise: Statt eine Tätigkeit über einen längeren Zeitraum „durchzuhalten“, ist es daher sinnvoll, die Bewegungsabläufe zu variieren. Eine Möglichkeit ist, sich zwischendrin einer anderen Aufgabe zu widmen. Häufig besteht aber auch die Möglichkeit, die Aufgabe mal anders „anzupacken“. Kreativität ist dabei gefragt: Eine Hecke kann beispielsweise mal von unten oder oben beschnitten werden, von rechts nach links und umgekehrt. Zwischendrin schon mal das Schnittgut zu beseitigen, hat Vorteile: Am Ende bleibt nicht mehr so viel übrig und es wird einer einseitigen Belastung vorgebeugt.

Gegenbewegung ausführen

Wenn es sich bei bestimmten Arbeiten nicht vermeiden lässt, über längeren Zeitraum in einer einseitigen Haltung zu verharren, ist es sinnvoll, hin und wieder Gegenbewegungen auszuführen. Wer beispielsweise lange gebückt arbeitet, kann zwischendurch aufstehen, den Rücken gerade machen und strecken. Auch Lockerungsübungen wie das Schütteln von Armen und Beinen sowie sanfte Dehnübungen können helfen.

Pausen einlegen

Die Tasse Kaffee zwischendurch ist nicht nur Luxus, sondern von therapeutischer Seite zu empfehlen. Wichtig ist, das für sich richtige Verhältnis zwischen Belastung und Entspannungsphasen zu finden. Die individuelle Belastbarkeit kann stark variieren. Man sollte sich daher die Arbeit gut einteilen, Pausen planen und das Tagespensum überschaubar halten.

Grundsätzlich ist ein stabiles Muskelkorsett die Grundvoraussetzung für schmerzfreies Bewegen und Arbeiten. Dies gilt auch für Gartenarbeit und Heimwerken. Auf der anderen Seite kann die körperliche Betätigung rund um Heim und Garten auch als gute Trainingsmöglichkeit so ganz nebenbei betrachtet werden – wenn die Tipps entsprechend beachtet werden.

Wen der Rückenschmerz trotzdem erwischt hat, braucht nicht in Panik geraten. Nach einer warmen Dusche und moderater Bewegung verschwinden die meisten Beschwerden nach wenigen Tagen wieder. Wenn sich die Beschwerden jedoch hartnäckig halten, kann ein Physiotherapeut gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Arzt hinzugezogen werden. „Der Physiotherapeut kennt eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten bei Schmerzen, berät aber auch gerne, wie das Muskelkorsett gestärkt werden kann, damit es erst gar nicht so weit kommt“, betont Ute Repschläger.


Lang leben die Bandscheiben!

Lang leben die Bandscheiben!

Für ein aufrechtes Leben lässt sich eine ganze Menge tun – die AGR klärt auf

Büroangestellte Susanne kann die Diagnose ihres Arztes kaum glauben: „Bandscheibenvorfall? Ich hab‘ doch gar nichts gemacht! Daher rührt also der fiese Rückenschmerz, der mich seit Wochen plagt.“ Mit dieser Diagnose ist sie nicht allein: Zigtausend Deutsche trifft es jährlich. Einige auch, ohne dass Sie es überhaupt bemerken, denn nicht jeder Bandscheibenvorfall löst Beschwerden aus. Natürlich bedeutet aber auch nicht jeder Rückenschmerz, dass ein Bandscheibenvorfall vorliegt. Die Aktion Gesunder Rücken e.V. gibt Tipps, damit es gar nicht erst zu solch einer Diagnose kommt.

Bandscheibenbeschwerden können in jedem Teil der Wirbelsäule auftreten und haben längst nicht immer ihre Ursache in schwerer körperlicher Arbeit. Auch einseitige Belastung – zum Beispiel überwiegend sitzende Tätigkeiten mit zu wenig Bewegung – sorgt dafür, dass es zwickt und zwackt. Denn nicht umsonst predigen Rücken-Experten schon seit Jahren, dass Sitzen für unseren Rücken mindestens ebenso schädlich ist wie Rauchen für die Lunge.

Das Kreuz mit dem Kreuz

Aber was genau zwickt denn da vom Rumsitzen? Martin Vierl, Chefarzt der Rehaklinik Sonnhalde in Donaueschingen, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Berater der Aktion Gesunder Rücken e.V. kennt sich aus: „Die Bandscheibe ist eine knorpelige Verbindung zwischen zwei Wirbeln, die Stöße und Druck auf unsere Wirbelsäule abpuffert wie ein Stoßdämpfer. Ihr Kern ist eine gallertartige Masse, die von einem faserigen Ring aus festem Bindegewebe umschlossen wird. Diese Gallertmasse nimmt Wasser auf, welches unser Körpergewicht im Laufe des Tages auspresst - quasi wie ein Schwamm. Leider können unsere Schwämme mit zunehmendem Lebensalter das Wasser nicht mehr ganz so gut binden, ihre Elastizität nimmt ab und damit auch die Pufferfunktion.“ Und dann gehen die Beschwerden los.

Wer rastet, der rostet

Diese Lebensweisheit gilt ganz besonders für unsere Bandscheiben, denn sie lieben es, in Bewegung zu bleiben! Ob schwere oder einseitige Belastung – eine Ausgleichsbewegung wirkt Wunder. Zudem helfen Dehnübungen, die Muskulatur und Faszien wieder auf Vordermann zu bringen. Regelmäßiges Training der Rückenmuskulatur entlastet die Bandscheiben. Ach, übrigens: Um die Rückenmuskulatur zu stärken, muss auch die Bauchmuskulatur mit ran! Ein wahres Lebenselixier für unsere Bandscheiben ist Wasser – also täglich immer ausreichend trinken.

Daneben sorgt aber auch eine bewusste Ernährung für das Wohlbefinden unserer Stoßdämpfer. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sichern eine optimale Versorgung des Körpers!

Einfache Tipps, die den Bandscheiben guttun:

  • Sorgen Sie für einen bewegten Alltag: Fahren Sie kurze Strecken auch mal mit dem Rad oder gehen Sie zu Fuß. Nehmen Sie die Treppe statt des Aufzugs. Stehen Sie zwischendurch mal vom Schreibtisch auf und gehen ein paar Schritte.
  • Bewahren Sie Haltung: Achten Sie bewusst auf Ihre Haltung – vermeiden Sie Zwangshaltungen und vorgebeugte Tätigkeiten, stehen Sie möglichst aufrecht, fordern Sie Ihre Rückenmuskulatur und nehmen Sie immer wieder einen Haltungswechsel vor. Auch bei PC-Tätigkeiten gilt: die nächste Position ist die beste Position. Also immer schön in Bewegung bleiben und auch im Sitzen oft die Position verändern.
  • Die richtige Ausstattung macht’s: Nutzen Sie möglichst Equipment, das die Rückengesundheit fördert. In jedem Lebensbereich gibt es Möbel und Lösungen, welche Ihr persönliches Umfeld ergonomischer machen können und Ihnen den Tag erleichtern. Eine von den medizinischen Experten der AGR geprüfte und empfohlene Übersicht finden Sie unter www.agr-ev.de/produkte.
  • Alles ganz entspannt: Es gibt zahlreiche Entspannungstechniken – finden Sie die richtige für Sie, um unbewusste Anspannungen zu lösen. Wie wäre es mit autogenem Training, ASMR oder bewussten Atemtechniken?
  • Freundschaftliches Miteinander: Die Pflege von Kontakten und Freundschaften pflegt auch unser Wohlbefinden. Gemeinsame Aktivitäten und schöne Momente sind daher ebenfalls heilsam.
  • Nehmen Sie’s sportlich: Treiben Sie Sport, idealerweise auch an der frischen Luft. Trainieren Sie, aber ohne sich zu überlasten. Vielfältige Rückenübungen für den Alltag finden Sie hier: www.agr-ev.de/uebungen. Aber auch regelmäßige Spaziergänge, gern in der Natur, oder Radtouren wirken entspannend und fördern die Rückengesundheit.


Mehr erfahren Sie unter: www.agr-ev.de

28.06.2022 DGA | Quelle: Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.